6 Regensburger im Nachwuchsbundeskader-Trainingslager in Polen

Nach dem Bundeskader-Kickoff Ende Januar ging es bereits in den Faschingsferien zum nächsten Event, dem Techniktrainingslager nach Stettin in Polen.  Mit dabei von der OLG Regensburg: Marei, Ines, Antonia, Leonie, Riccardo und Philipp (und noch weitere 19 Jugendliche aus anderen Vereinen). 

Das Regensburger Dream-Team: Philipp, Riccardo, Antonia, Marei, Ines und Leonie. Foto:Trainerteam

Marei im Trainingseinsatz: irgendwas stimmt da nicht? Foto: Trainerteam

Geplant war fünf Tage miteinander zu trainieren und sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Doch aller Anfang war schwer: die lange Anfahrt bis an die polnische Ostsee (11 Stunden) war gefühlt schon der erste Überlebenstest und mit Baden im Meer war bei dem Wetter natürlich noch gar nichts zu wollen. Das Trainerteam hatte für uns ein volles Programm organisiert und eine Vielzahl von Trainingseinheiten vorbereitet, angefangen mit einem 3000m Test, einem O400 Test und schließlich einigen Trainingseinheiten die dem anspruchsvollen Gelände angepasst waren und wo man insbesondere auf die Höhenlinien achten musste. So gab es Trainingseinheiten, die eine bestimmte Orientierungstechnik fördern sollten, wie zum Beispiel einen Isohypsen-OL um die Interpretation der Höhenlinien besser zu schulen und einen Ampelorientierungslauf, um gezielt die eigene Laufgeschwindigkeit in verschiedenen Abschnitten des OLs zu kontrollieren.

Aber auch in der Freizeit waren wir gefordert, musste doch gruppenweise folgendes Problem gelöst werden: Wie kann man ein rohes Ei unbeschadet vom Fenster des zweiten Stockwerkes der Jugendherberge auf den Boden bringen. Zur Verfügung standen 3 Luftballons, 10 Strohhalme, 5 Papierblätter und ein Klebeband. Nach einigem hin und her entstanden durchaus abenteuerliche Konstruktionen und oh Wunder, jedes Ei hat überlebt.

Das Ei-Fluggerät von Antonia, Leonie und Ines. Foto:Trainerteam

Zum Abschluss des Trainingslagers gab es dann noch einen internen Wettkampf um das Gelernte in einer Wettkampf-simulation anzuwenden und danach ging es leider schon wieder auf die 700km Rückfahrt.

 

Text: Leonie, Linda und Stephan

Frühlingsgefühle beim 5. Lauf der Winterlauf-Serie in Burgweinting

gabriella

Gabriella und Sophie

Ein starkes Teilnehmerfeld von 67 Läufer startete am Samstagnachmittag bei frühlingshaften Temperaturen zum 5. Lauf der Winterlaufserie 2016 im Stadtteil Regensburg-Burgweinting. Wer die Ausschreibung gelesen hatte, war schon vorgewarnt, dass ein Sprint durch die Straßen und das angrenzende Park- und Waldgelände auch mal länger als üblich sein kann. Die Bahnleger, Clemens und Christopher, wählten eine Streckenführung in Schmetterlingsform mit laaaangen Schlaufen. Es war also viel Kondition gefragt, und dabei auch noch die Übersicht behalten?

julian

Julian

Die aktiven Läufer konnten ihren guten Trainings-stand der letzten Wochen unter Beweis stellen. Vor allem die A-Bahn hatte es mit 6,3 km Luftlinie in sich. So verzeichnete Julians Laufuhr eine gelaufene Wegstrecke von über 8,5 km und einige Läufer mit Routenfehlern konnten sich fast als 10km-Läufer einreihen lassen. Aber auch die B-Bahn mit 4,9 km und die C-Bahn mit 3,8 km forderte die Ausdauer der Läufer.

Erich und Valerio hatten, wie immer, die Auswertung perfekt im Griff. Nicht verborgen blieb Valerio, dass von Posten 48 zu 49, kurz vor dem Ziel, eine Abkürzung durch die Hecke nicht regelkonform war. Durch die Zwischenzeitauswertung waren die Delinquenten leicht ausfindig zu machen und, da wir noch im Trainingsmodus laufen, nur mit einer Zeitstrafe belegt worden.

valerio

Valerio und Silvia

Obwohl es Gerüchte gab, dass sich auch Burgweintinger im eigenen Ort verlaufen haben sollen, gab es viele begeisterte Gesichter im Ziel!

 

Optimale Laufbedingungen, fast schon Frühling, tolle Bahnen von Clemens und Christopher, die das Gelände sehr gut ausgenutzt hatten:

was will man mehr!

 

Endlich verdient die Serie ihren Namen

Nachdem die bisherigen drei Trainingsläufe um den Jahreswechsel herum eher den Titel „Braunlaufserie“ gerechtfertigt hätten, stellte sich pünktlich zur Halbzeit endlich Schnee ein und rechtfertigt den Namen Winterlaufserie.

Wie schon im Januar 2015 fand damit auch 2016 ein Lauf dieser Serie in Hainsacker statt. Die dortige Karte des Janischowskyschen Familienkartenaufnahmeprojekts wurde dafür im Südwesten nochmals erweitert frei nach dem Motto: Jedes Jahr drei neue Straßen.

Leonie bei der Winterlaufserie

Leonie bei der Winterlaufserie

Nach heftigem Schnnegetöber am Mogen schneite es am Nachmittag nur wenig, als sich 68 Läufer durch das verschneite Hainsacker auf die vier Bahnen begaben. Unter ihnen 12 Läufer, die am Wochenende ihren Trainerschein bei Alfons in Bernhardswald verlängerten.

Während Sandra die „Hilfe“ eines „Einheimischen“ zum Verhängnis wurde und sie ca. 15 Minuten Zeit zum nächsten Posten kostete, leistete Ulrike fünf Mal bei 5 „Einheimischen“ Aufklärung darüber, was denn Orientierungslauf sei und wieso an einem ruhigen Sonntagnachmittag so viele Leute durch den kleinen Ort rennen.

Lukas, der die Bahnen legte und sich dabei sehr viel Mühe gab, baute  – als Besonderheit  – auf der A- und B-Bahn einen Phi Loop ein, der leider bei zwei Läufern einen Fehlstempel verursachte. Ansonsten konnten aber alle Bahnen gut bewältigt werden, wenn auch teilweise einige Schneemassen zu durchdringen waren.

Ric bei der Winterwurfserie

Julian meisterte die Auswertung souverän alleine, da Erich und Valerio bei der TD-Tagung in Dresden weilten. Lediglich als er selbst laufen wollte, übernahm Fabian für ihn zeitweilig die Position am Laptop.

Herzlichen Dank an Julian dafür!

Wir freuen uns auf „alle Jahre wieder“ in Hainsacker 2017!

Petra

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