Pfingst-Trainingslager 2016

In diesem Jahr fuhren wir zu den internationalen 3 Tage Orientierungswettkämpfe Pulsnitz der Post SV Dresden in das Trainingslager erweiterten dies mit 2 Tagen „Intensiv“-Training im Erzgebirge in Altenberg.

Pulsnitz

Die Wettkämpfe in Pulsnitz bestanden aus 3 Läufen, die Zeiten aller Läufe wurden addiert und entschieden über den Gesamtsieg. Neben den Standardeinteilungen nach „Alterskategorien“ gab es auch die Direktstarter mit den Wahlmöglichkeiten Kurz-, Mittel- und Langdistanz und den Schwierigkeitsstufen leicht und schwer.

Das Gebiet bei Ohorn/Pulsnitz ist weitläufig, abwechslungsreich mit offenem Baumbestand bis zu undurchdringlichem  Dickicht. Es wies viele feuchte Stellen durchzogen von Wassergräben und Löchern auf – wie sich herausstellte, ideale „Verstecke“ für die Posten. Der Wettkampf war bestens organisiert und im großzügigen Zielbereich herrschte eine tolle Wettkampfatmosphäre. Beim Wetter wechselten sich Sonne und Wolken mit gelegentlichen Schauern ab.

 

Los ging´s am Samstag 14. Mai 2016 mit der Mitteldistanz, sozusagen zum Aufwärmen. Oder hatte die Wettkampfleitung den 5-km-Weg vom Parkplatz zum Start und wieder zurück schon mit berücksichtigt?

 

Am Sonntag Vormittag folgte der Start der Langdistanz, der Nachmittag stand zur freien Verfügung – „Chillen“, Hallenbad und Pfefferkuchenmanufaktur waren in der engeren Auswahl.

Wir gehörten zur Lebkuchen-Fraktion und besichtigten ein kleines Museum mit Exponaten zum Anfassen, das durch die vielen Gerüche der Gewürze einen lebendigen Eindruck vermittelte.

Beim Museumsshop konnten Backwaren erworben werden. Allerdings war die Versuchung bei einigen Kindern zu groß und die ursprünglich für die Eltern gedachten Geschenke überlebten den Rückweg zur Unterkunft nicht.

 

Montag – Entscheidung des Wettbewerbs beim Jagdstart

Hier bestimmen die Platzierung und Zeiten der ersten beiden Wettkampf-Tage über den Startzeitpunkt des Läufers, welcher sich aus den realen Zeitabständen zum voraus Platzierten errechnet. Der Sieger des Jagdstarts ist damit auch Gesamtsieger der Wettkampfserie.

 

Wir konnten die folgenden Top Plätze belegen; Gratulation an …

 

D12 – Platz 12 – Katharina

D14 – Platz 2 – Jasmin

D16 – Platz 3 – Antonia

D18 – Platz 4 – Marei

D19AK – Platz 1 – Katharina

D19AL – Platz 7 – Emily

D45 – Platz 10 – Katja-Christine

D50 – Platz 15 – Petra

DirKL – Platz 6 – Laura

DirMS – Platz 9 – Markus

H12 – Platz 8 – Moritz

H14 – Platz 14 – Konstantin

H16 – Platz 2 – Riccardo

H18 – Platz 3 – Quirin

H20 – Platz 7 – Korbinian

H45 – Platz 25 – Manfred

H50 – Platz 16 – Dieter

H70 – Platz 7 – Viktor

HE – Platz 10 – Valtteri

 

Weitere Infos zum Wettbewerb und den Ergebnissen sind unter http://3tageol.ol-psv-dd.de/ abrufbar.

Am Wettbewerb fand auch die Sichtungen und Nominierung für EYOC (Europa Youth Orienteering Championship) statt. Dazu gibt es jedoch demnächst weitere Infos.

Trainingslager Erzgebirge

Die ausgesuchte Unterkunft „Klügelhütte“ war eine gute Wahl. Diese stand exklusiv für uns zur Verfügung und konnte mit einem großzügigen Gemeinschaftsraum, 2 bis 4 Bett Zimmern und sauberen sanitären Anlagen glänzen. Die Hütte bietet eine großzügige Wiesenfläche mit Fußballfeld und liegt in der Nähe von ausgedehnten Trainingsgebieten.

Die gesamte Truppe hatte großen Hunger, so litt das Essens-Buffet die ersten Tage und wurde nur allzu schnell geplündert. So mancher hätte wohl noch einen weiteren Nachschlag vertragen können. Dennoch ging es uns gut und es herrschte ausgelassene Stimmung an den Abenden.

Nun aber ein paar Worte zu den einzelnen Trainingseinheiten.

Montag 16. Mai 2016 – Nachmittag wurde nach dem Wettkampf eine einfachere, kürzere Strecke ausgesucht. Jedes Team wurde von einem erfahrenen Läufer geleitet und im Direktcoaching sollten diese ihre Gedanken, Erfahrungen und Entscheidungen direkt beim Lauf an die Teammitglieder weitergeben. Sozusagen WLAN RAID 1 – Hirn Coach zum Hirn Trainee.

Am Abend wurden auch die Mentoren für alle Läufer für das restliche Jahr bestimmt. Erfahrene Läufer coachen und besprechen die gewählten Routen und geben ihre Ratschläge an die jüngeren weiter.

Dienstag Vormittag Langdistanz identisch zum Landesranglistenlauf Sachsen (SV Robotron – 16.04.2016) entlang der Grenze mit kurzen Abstechern nach Tschechien. 

Es herrschte weiterhin das typisches Trainingslager Wetter – kalt und gelegentlich nass. Die „freiwilligen“ Postensetzer starteten früh am Morgen bei Temperaturen knapp über der Frostgrenze. Beim OL Start waren es immerhin schon 5°C, was auch schon 1°C unterhalb der Tageshöchst-temperatur lag. Zugegeben, schon etwas frisch beim Warten auf den Start, aber völlig ausreichend für den Lauf selbst.

Die zweite Trainingseinheit bestand aus einem tollen Mannschaftslauf, welchen die Teams Milena, Katrin, Yannick vor Julian, Laura, Severin und Marei, Katharina, Antonia für sich entscheiden konnte.

Bei dieser Variante werden in einem Gebiet Pflichtposten und optionalen Posten aufgestellt. Jedes Teammitglied muss die Pflichtposten in der richtigen Reihenfolge ablaufen, die optionalen Posten müssen hingegen nur einmal je Team gestempelt werden.

 

Abschluss des Tagespensums war ein Nachtlauf, welcher leider abgebrochen werden musste.

 

Mittwoch starteten wir spät, da Valerio noch wegen der Unstimmigkeiten beim Nachtlauf auf dem Forstamt vorstellig wurde. Zum Aufwärmen setzte Milena daher einen kurzen Lauf von ca. 4km an, laut Theorie „locker“ im „Sauerstoffbereich“.

Nachmittags wurde ein Schnellstempelwettbewerb organisiert. Laura konnte den Sieg im klassischen KO System noch vor Lukas und Jasmin erringen. Belohnt wurden die Sieger sogleich mit einer Pfefferkuchen-Trophäe.

 

 

Wieder einmal hatten wir einige sehr schöne Tage mit viel Orientierungslauf-Programm.

Bedanken möchte ich mich bei den Organisatoren unter der Federführung von Valerio, die mit der Buchung der Unterkünfte, Einteilung und Anmeldung zu den Wettkämpfen, Aufteilung der Teilnehmer in die Fahrzeuge und die sonstigen nicht offensichtlichen „Kleinigkeiten“ ganze Arbeit leisteten. Ebenso zu erwähnen sind die Postensetzer, die wie immer früher raus müssten, die Strecke dreimal abliefen und später erst nach allen Anderen zur Unterkunft zurück kamen.

Bericht: Markus

Fotos : Erich

Sprint-Training in Bad Harzburg

Das Regensburger Jugend-Team mit Baiersdorfer Verstärkung

Am 6.Mai fuhr unser Regensburger Team nach Bad Harzburg, um bei einem Sprintwochenende des Bundeskaders teilzunehmen. Das Besondere daran war, dass einer der Sprint-OLs und der Berglauf als Qualifikationsläufe für die Teilnahme an den Jugendeuropameisterschaften (EYOC) oder der Junioren-WM (JWOC) gewertet wurden. Diesmal war es  die ganze Zeit ausnahmslos warmes und sonniges Wetter, beste Bedingungen für ein Trainings- und Wettkampfwochenende. Am Freitag nach der Ankunft ging es schon los mit dem ersten Sprinttraining direkt in Bad Harzburg und danach ging es nach dem Abendessen schon ins Bett. Der nächste Morgen begann mit einem optionalen Morgenlauf und nach dem Frühstück ging es in die historische Altstadt von Goslar, um die Sprintqualifikation zu laufen. Das Gelände eignete sich super für einen Sprint und mit fiktiven Sperrgebieten auf der Karte wurde der Schwierigkeitsgrad erhöht. Am Nachmittag ging es weiter mit einem Berglauf als zweiter Qualifikationslauf. Die Strecke mit 6,5km und 430 Hm war vor allem für die Jüngeren sehr anspruchsvoll. Am Abend ging es zum Ausspannen in die Therme, deren Besitzer uns einen kostenlosen Besuch ermöglicht hatten. Der Sonntag wurde, nach dem obligatorischen Morgenlauf, noch mit zwei interessanten Sprinttrainings abgeschlossen. Das erste Training in Goslar war ein sogenannter ,,Golf-OL“ bei dem zwei Personen mit einer Karte zusammen laufen. Die Posten werden abwechselnd angelaufen und je nachdem wer gerade vorne weg läuft, durfte die Karte nicht benutzen. Das letzte Training waren sogenannte Sprint-Starts in Bad Harzburg, bei dem es eine Männer- und eine Frauengruppe gab. Schwierig waren dabei die richtigen Routenwahlen bei hohem Tempo zu finden. Tja und dann war leider das Wochenende auch schon wieder zu Ende und die Rückfahrt nach Regensburg lag vor uns.

 

Bericht: Linda

Das „Wochenende“ vor dem Wochenende: DHM 2016

Mitten unter der Woche, an einem Mittwoch, machten wir uns auf Richtung Berlin, um an den Deutschen Hochschulmeisterschaften 2016 in Storkow teilzunehmen. Wir, das waren Emily und Katharina (beide Uni Regensburg), Helena, Valtzu, Lukas und ich (alle vier OTH Regensburg). Dank der überschaubaren Teilnehmerzahl (am Donnerstag, Christi Himmelfahrt, waren es 55 Einzelstarter und am Freitag 17 Staffeln, jeweils mit Rahmenklassen) wurden es eher gemütliche Tage, aber mit Temperaturen, die uns zum Schwitzen brachten.

Regensburger Univertretung in Brandenburg

Das Laufgelände beim Einzellauf am Donnerstag war im Nachbarwald der DBK Ultralang, bei der ich zwei Wochen vorher teilgenommen hatte, die Unterkunft war ebenso wieder in der Turnhalle in Storkow. Da das Massenlager jedoch erst am Donnerstag geöffnet hatte, genehmigten wir sechs uns von Mittwoch auf Donnerstag eine Unterkunft in Berlin Schöneweide. Das Bemerkenswerteste an unserem Hotel war der „Transen-Strich“ nebenan, den wir aber alle natürlich (!!!) „links liegen ließen“. Das Hotelfrühstück für 13 Euro schenkten wir uns und verpflegten uns an der Tankstelle, bevor wir ins Massenlager und zum WKZ fuhren.

Im Einzellauf am Donnerstag waren es für die Elite Damen ca. 8km und für die Herren 12 km. Dann gab es noch Rahmenbahnen: einen Lauf Pokal A, ca. 8km und einen Lauf Pokal B mit ca. 5km. Da ich erst 3 Tage vorher eine kleinere OP hinter mich gebracht hatte, lief ich an diesem Tag nur Pokal B und holte mir dort den 2. Platz.

Emily und Helena kamen einträchtig auf den Plätzen 7 und 8 ins Ziel, gerade 9 und 10 Minuten hinter der Siegerin Patricia Nieke. Katharina brauchte nur wenig mehr Zeit (weitere 9 Minuten) und sortierte sich als 14. in die Rangliste ein.

Valtzu und Lukas belegten die Plätze 13 und 16, der Rückstand auf den Ersten Philipp Müller betrug dabei 31 bzw. 38 Minuten.

Das Gelände war sehr offen und die Äquidistanz halbiert. Kleine Höhenzüge und – formationen waren sehr gut lesbar, so dass man mit Kompass und Höhenlinienlesen sehr gut durchkam. „Einfach Luftlinie laufen“ war mein Motto.

Am Abend gingen wir zur Belohnung des Tages im Steakhouse „Matador“ essen, gleich neben dem See. Es war durchwegs sehr lecker und dadurch, dass sich danach eine Happy Hour bzgl. Cocktails anschloss, blieben wir länger als geplant….

Nach etlichen Kartenspielstunden und einer eher kurzen Nacht stand die Staffel am Freitag auf dem Programm, in einem Nachbarwald des vorherigen Waldes. Die Männerstaffeln erwarteten ca. 5km, die Damenstaffel ca. 3,5km. Das Gelände war hier weitaus grüner und mit weniger Höhenzügen. Kompasslauf war auch hier wieder angesagt und mir unterliefen dabei viele kleinere Fehler.

Dennoch konnten Valtzu, Lukas und ich den vierten Platz erringen und uns darüber freuen.

Unsere Damenstaffel (in der Reihenfolge: Helena, Katharina, Emily) erreichte sogar den 3. Platz und wurde zur Siegerehrung aufgerufen.

Siegerpodest der Damenstaffeln

Außer den OLs war noch wirklich bemerkenswert, dass immer und überall sofort ein Polizeiwagen parat stand, wenn Valtzu mal „aus Versehen“ eine rote Ampel überfuhr oder jemanden „aus Versehen“ die Vorfahrt nahm. Es gibt wohl ein recht großes Aufgebot an Polizisten rund um Storkow, aber – obwohl sie im Polizeiauto daneben saßen, war es ihnen anscheinend egal, was er so trieb und wir wurden nicht ein einziges Mal angehalten. Glück gehabt!!

Die Heimfahrt verlief – wie auch die Hinfahrt – ohne Stau und dank Valtzus Fahrweise recht zügig, nur unterbrochen von einem Subway-Besuch. Hier landete die Tüte mit Katharinas Brötchen im Abfall, jedoch unabsichtlich, da ich beim Abräumen des Tisches sie für eine Mülltüte hielt. Doch bevor ich mich todesmutig in den Abfall stürzen konnte, hatte sie sich ihre Tüte schon selbst geangelt.

Insgesamt waren es schöne, gemütliche Tage, vor allem auch deshalb, weil – als wir am Freitag Abend heimkamen – noch das komplette Wochenende vor uns lag. Normalerweise sind ja, wenn wir von einem OL-Wochenende heimkommen, am Morgen gleich wieder Schule, Arbeit oder Uni angesagt. So konnten wir aber am Samstag erstmal gemütlich ausschlafen und von gemütlichen OL-Tagen in ein gemütliches Wochenende übergehen.

Bericht: Fabian

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