2. ROLT mit Sonne, Steinen und steilen Hängen

Sonnig, steil und zeckenreich,

so könnte man den ROLT am 30.4. in Undorf betiteln.

Im Gegensatz zu unserem Lauf der Winterlaufserie im verschneiten Hainsacker hatten Lukas und ich dieses Mal einen sehr sonnigen Tag erwischt. Schon beim Postensetzen rannen die ersten Schweißtropfen. Und durch das teilweise recht steile Gelände kamen viele Läufer mit hochroten Köpfen ins Ziel. Wie gut, dass dort ein Glas Wasser auf sie wartete und den ersten Durst stillen konnte.

Sind Hunde zulässige Hilfsmittel beim OL?

Sind Hunde zulässige Hilfsmittel beim OL?

Doch nicht nur mit hochroten Köpfen kamen sie zurück, nein, sehr viele konnten ein oder mehrere der kleinen Tierchen am Körper finden, die sich dort festsaugen wollten. Klemens hatte an seinem Fotographier-Standort große Mühe, Zecken davon abzuhalten, über ihn herzufallen und alle paar Minuten musste er statt auf den Auflöser seine Hände zur Zeckenabwehr nutzen. Dennoch gelang es ihm viele schöne Fotos zu machen.

Eine Auswahl davon seht ihr hier.

Probleme gab es für einige auch, das Ziel nach dem 99er Posten zu finden und sie irrten entweder einmal ums Schulhaus herum oder liefen nahe am Übungsplatz der Bogenschützen vorbei, der aber natürlich auf der Karte als Sperrgebiet eingezeichnet war. Als ich mit den Bogenschützen sprach und erzählte, dass wir ca. 100 Läufer hier im Wald hätten, meinte einer grinsend: „Ach, so viele Pfeile haben wir gar nicht dabei! Ein paar werden also überleben!“

Postenbeschreibung: Gefängnis unten

Postenbeschreibung: Gefängnis unten

Gottseidank haben ALLE überlebt und wir konnten auch Paul und Severin aus ihrem „Gefängnis“ befreien, in das sie sich selbst kurzfristig eingeschlossen hatten, siehe Foto. So kehrten alle unversehrt nach Hause zurück.

Seniorennachbesprechung

Insgesamt war es ein schöner Tag mit tollen Bahnen (Danke an Lukas!), der nur dadurch überschattet wurde, dass es einige Probleme bei der Auswertung gab. Doch wir hoffen, dass sich für die Zukunft –  hinsichtlich der Zuständigkeiten und Neu-Einarbeitung mehrerer Leute für das ROLT-Orga-Team – gute Lösungen finden lassen.

Danke an Linda, Marei, Daniel und Fabian fürs Posten-Einsammeln,

Klemens für die Bahnkontrolle und das Fotographieren und Valerio für die immense Arbeit des Auswertens!!

Bericht: Petra

PS: Wer rauskriegt, was sich wo hier versteckt, bekommt bei nächster Gelegenheit eine kleine Gummibärchenbelohnung…. (Klemens)

DBK Ultralang

Die ersten Bundesveranstaltungen in diesem Jahr, die Deutschen Bestenkämpfe in der Ultralangdistanz und ein Bundesranglistenlauf in der Mitteldistanz, fanden in Storkow in der Nähe von Berlin statt. Das Gelände war ein weitgehend flacher Hochwald mit vereinzelten Dickichten und sandigen Dünen. Die Höhenlinien auf der Karte waren mit einer Äquidistanz von 2,5m eingezeichnet und  mit den vielen feinen Hügeln und Senken durchaus gewöhnungsbedürftig. Zum Glück spielte auch das Wetter mit, war doch an beiden Tagen optimales Laufwetter und ab und zu scheinte sogar die Sonne.

Katrin auf dem Weg zum Doppelsieg

Katrin auf dem Weg zum Doppelsieg

Gleichzeitig war die Veranstaltung auch als erster Sichtungslauf für die Teilnahme der Nachwuchs-läufer an der JWM und JEM  vorgesehen, sodass die OLG diesmal mit insgesamt 22 Läufern, die die Ultralang-distanz bewältigen wollten, sehr stark vertreten war und an beiden Tagen mit tollen Leistungen punkten konnte.  Das beste Ergebnis erzielte Katrin Hertel, die an beiden Tagen auf dem 1. Platz in der Altersklasse D14 landete. Doch auch das restliche Team zeigte beachtliche Leistungen, wie aus der Liste der Top-Ergebnisse zu sehen ist:

 

 

 

 

 

 

Ergebnisse Samstag DBK Ultralang:

D14: 1. Katrin Hertel, 3. Jasmin Hertel

D16: 4. Leonie Amann, 6. Antonia Kerscher

D18:   3. Marei Lehner, 4. Linda Indola

D45:   4. Milena Grifoni

H18:   3. Philipp Schwarck

H21 AL:   4. Valtteri Kolehmainen

Ergebnisse Sonntag BRL Mittel:

D14: 1. Katrin Hertel, 3. Jasmin Hertel

D16: 4. Leonie Amann, 5. Laura Fischer, 6. Ines Schikora

D18: 3. Marei Lehner, 6. Linda Indola

D45: 3. Milena Grifoni

H18: 4. Philipp Schwarck

H70: 4. Viktor Jarkov

 

Bericht: Linda; Foto: Uwe Brettschneider

Schlammschlacht, Hindernislauf und strahlende Sieger

Manche zahlen inzwischen viel Geld um an einem der in Mode gekommenen Hindernisrennen teilzunehmen, andere laufen einfach an der Regensburger OL-Tour mit. Das Ausrichterteam um Korbinian, Quirin und Marei Lehner hatten am 1. Lauf der ROLT 2016 spannende Bahnen für jede Altersklasse vorbereitet. Beim Postensetzen und Vorbereiten am Vormittag präsentierte sich das Wetter noch von seiner wechselnden Seite. Doch rechtzeitig zum Start riss der Himmel auf und der Lauf konnte bei traumhaften Bedingungen stattfinden. Durch das April-Wetter in der Woche zuvor und am Wettkampftag waren die Täler sehr matschig, weshalb kaum ein Läufer mit trockenen und sauberen Sachen aus dem Wald gekommen ist. Zudem wurde das Orientieren und Belaufen des Geländes durch kürzliche ausgedehnte Forstarbeiten erschwert. Durch den parallel stattfindenden Sichtungslehrgang für Kinder aus ganz Bayern, konnte man schon leicht überrascht sein, wie viele Anmeldungen für den Lauf im vorhinein eingegangen waren. Letztendlich waren es an die 120 Läufer die auf die 4 unterschiedlichen Bahnen in den Wald bei Nittenau auf der Karte St. Johann geschickt wurden.

Paul Schieder im Ziel

Da die Teilnehmerzahl so hoch war und viele Läufer bereits vor zwei Uhr da waren, wurde der Start einfach um fünfzehn Minuten nach vorne verschoben. Trotzdem entstand am Start ein mittelgroßes Chaos, vor allem auf den Bahnen C und D. Da bei einem ROLT das Organisationsteam sehr klein ist, können zum einen nicht alle sofort starten wenn sie kommen, währenddessen andere schon länger warten. Zudem ist es nicht möglich, dass das ROLT Organisationsteam Kinderbetreuung macht, nur weil die Betreuer selber laufen wollen. Hier ein Appel für zukünftige Veranstaltungen: Helft mit am Start, dann klappt das auch geordneter und es unterlaufen weniger Fehler. 

 

Auf jeden Fall gab es  nach dem Lauf durchwegs zufriedene Gesichter und strahlende Sieger. Auf der Herren A Bahn konnte Valtzu den Lauf für sich entscheiden, in der Damen A Bahn gewann Linda Indola.

 

Weitere Sieger:

Damen 12: Antonia Jacobi (TSV Coburg-Neuses)

Damen 14: Kayla Ritzenthaler ( TSV Jetzendorf)

Damen 16: Leonie Amann (SV Burgweinting)

Damen A: Linda Indola (OLG Regensburg)

Damen B: Katrin Lorenz-Baath (TSV Jetzendorf)

Damen C: Emilia Kolehmainen (OC München)

Herren 12: Alexander Oneseit ( SV Burgweinting), Leo Ritzenthaler (TSV Jetzendorf) und Jack Hay (OC München)

Herren 14: Jakob Unger ( SV Burgweinting)

Herren 16: Konstantin Kraus ( SV Burgweinting)

Herren A: Valtteri Kolehmainen (TSV Bernhardswald)

Herren B: Matthias Reinwald ( SV Nittendorf)

Herren C: Alexander Bauer (TV Osterhofen)

Offen D: Laura Streicher (SV Mietraching)

Fazit: Ingesamt war es ein gelungener Saisonstart in die Regensburger OL-Tour. Interessierte Kinder konnten für OL begeistert werden und auch erfahrene Ol`er sind voll auf ihre Kosten gekommen. Weiter geht es mit der Regensburger OL Tour am Samstag den 30. April auf der Burgruine Loch-Karte in Undorf. Hierfür läuft bereits die Anmeldung auf Orienteeringonline und auch die Ausschreibung ist auf der Homepage zu finden.

 

Bericht: Korbinian Lehner

Bild: Benedikt Lehner

 

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