Halbzeitstand der Winterlaufserie

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Während Emily souverän die Läufer auf die Bahn schickt…..

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testet Ric mit Severin ein neues Konzept für die mentale Laufvorbereitung.

Ist das wirklich noch eine Winterlaufserie? Strahlender Sonnenschein bei deutlichen Plustemperaturen, Schnee nur noch in der Erinnerung unserer ältester Seniorenläufer: die wichtigste und immer noch unbeantwortete Frage des Tages war, ob man den die Winterlaufserie jetzt nicht einfach umbenennen sollte, sowas wie Frühjahrsserie hätte auf jeden Fall auch gepasst und um ein Haar hätte das nebenanliegende Westbad sogar das Außenschwimmbecken freigegeben. 

Immerhin fanden sich 65 Läuferinnen und Läufer zum dritten Lauf der WLS beim Westbad in Regensburg ein, darunter erfreulich viele neue Nachwuchs-OLer. Der Westbad-Sprint ist eigentlich immer ein Klassiker und trotz dem einfachen, schnellen und übersichtlichen Gelände ist es Alfons wieder einmal gelungen, durch interessante Bahnen und Postenstandorte einige Fehler zu provozieren, bis hin zu Fehlstempeln und vergessenen Posten und das obwohl Emily trotz vorangehender Nachtwache die Läufer mit viel Ruhe und Übersicht auf die Bahnen schickte, also ausnahmsweise am Start gar keine Hektik war. Die zweitwichtigste Frage des Tages war aber Posten 47, es war einfach rätselhaft, einige waren felsenfest davon überzeugt, dass der Posten richtig stand, dazwischen gab es einige Meinungen die genauso überzeugt waren, dass der Posten falsch stand, die Lösung war aber ganz einfach, es handelte sich um einen mobilen Posten. Keine Angst, dass soll kein Zukunftskonzept sein, OL mit bewegten Posten gibt es schon lange,  z.B. in Tschechien, des Rätsels Lösung waren Kinder die den Posten zwischenzeitlich auf dem Spielplatz verschoben hatten und der von Ric wieder an die richtige Stelle platziert wurde.

Für viele ein Muss am Ende dieser Veranstaltung ist natürlich der fast obligatorische Besuch im Westbad, den nur die Schwimmbadmuffel ausgelassen haben. Vielen Dank an Alfons und Emily für Ihren Einsatz und an Silvia für die Bilder.

Und die Ergebnisse? Dank der bewährten Auswertung von Erich, Valerio mit Unterstützung von Julian steht jetzt der Halbzeitstand der WLS fest. Und wie man sieht, werden wir noch einige spannende Läufe in der zweiten Hälfte der WLS sehen, bis die Wintermeister gekürt sind und vielleicht kommt ja auch noch ein richtiger Winter?

 

Orientierungsläufer als Stammgäste bei der Sportlerehrung der Stadt Regensburg

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind sondern trudeln auch diverse Einladungen der Stadt Regensburg in manche Häuser von Mitgliedern der OLG Regensburg.

Der Bitte des Oberbürgermeisters Joachim Wolbergs kann sich dann auch kaum einer entziehen und so folgen die meisten der erfolgreichen Orientierungsläufer sehr gerne dem Ruf des OB zu einer kleinen Feier in den historischen Saal (des immerwährenden Reichtags) des alten Rathauses. Ansprachen, Bildershow, Musik und eine launige Moderation durch die Stimme Ostbayerns, Armin Wolf, bilden den Rahmen, bei dem die besten Sportler Regensburgs in einem Einzelwettbewerb oder in einer Team-Challenge geehrt werden. Dabei ist in den Jahren der Ehrungen hinweg der Orientierungslauf in Regensburg bestens angekommen und wird beim Moderator Armin Wolf sehr hoch gehalten. Nicht nur Bilder der erfolgreichen Orientierungsläufer in der slide-show, das Interview mit unserem frisch gebackenen Deutschen Meister im Adventure Race, Josef Fenzl Junior, sondern auch die lobende Erwähnung aller orgsportlerehrung2015 Kopieanisatorischen Leistungen der OLG sowie die Bekanntgabe der geplanten Bundesveranstaltungen in den nächsten Jahren ließ die hohe Wertschätzung des OL in Regensburg spürbar werden und reicht schon fast an das Niveau von Fußball, Baseball und Eishockey heran.

Ja und nach der Ehrung folgt immer noch ein  netter Stehempfang mit Salutaris-Wein und Salzgebäck, aufgepeppt um selbst mitgebrachten Käse und Würstchen, eine Spezialität der Orientierungsläufer. Da hält man auch manche neidische Blicke gerne aus.

Geehrt wurden wir Orientierungsläufer natürlich auch: Josef als Deutscher Meister im Adventure Race (sein Partner Christoph ist derzeit in Irland), für die Erfolge bei Deutschen Meisterschaften im Einzel und in der Staffel: Lukas, Tobi, Quirin (leider konzertant gebunden), Korbi (in Chemnitz zum Verbleib gezwungen) Marei, Isabel und Mareike (die beide wohnhaft in Beiersdorf und konnten so nicht kommen), sowie für die Erringung Bayerischer Meisterehren auch Christopher und Milena.

Wer nicht dabei war hat was verpasst, aber im nächsten Jahr kann man ja wieder durch gute Leistungen glänzen und wenn man zumindest in der Klasse D18 oder H18 erfolge Meisterehren einheimsen kann, ja dann folgt wieder wie in jedem Jahr die Einladung in Rathaus.

 

Alfons

Über sieben Brücken musst du gehen – oder Meeting of Ortienteering in Venice 2015

Team

Wir acht am Strand

Am Wochenende vom 14.11.2015 bis 15.11.2015 waren für mich und sieben Mitgliedern des Kölner OL-Teams drei Stadtläufe in und um Venedig angesagt.

Also am Freitag schnell die Sachen gepackt und über Sankt Michael mit dem Auto ca. 6h nach Cavallino-Treporti gefahren.
Das Kölner OL-Team reiste zeitgleich mit dem Flieger an. In Cavallino-Treporti wurden wir für 25€ die Nacht in einer Ferienanlage vom Veranstalter untergebracht. Die Unterkunft hatte 5 Betten pro Zimmer und einen Duschkopf direkt über der Toilette. Praktisch!
Zum Frühstück gab es Brot mit Konfitüre und dann entdeckten wir den Strand und das Meer direkt vor der Unterkunft!
 
Am Samstag ging es jedoch erst noch nach Ca’Savio, in einen Nachbarort, zum ersten Stadtsprint. Ca. 3 km mit 25 Posten und einer Schlaufe um Posten 11. Besondere Schwierigkeiten gab es bei dem Lauf nicht und nach knapp 19min war die erste Etappe zum Warmlaufen abgelegt.

Venedig_bei_Nacht

Venedig bei Nacht

Die zweite Etappe fand direkt in Venedig statt. Ein Nacht-OL mitten durch die Stadt!
Die Strecke betrug für die Damen-Elite 5km Luftlinie mit 13 Posten.
Dabei hechtete man durch die engen Gassen, durch Menschenmengen und über Brücken hinweg. Die Route musste sorgfältig geplant werden um nicht in einer Sackgasse zu landen. Das abzählen der Gassen erforderte höchste Konzentration. Dafür kam der Kompass jedoch kaum zum Einsatz. Nach rund 7 km und 44 Minuten im Ziel angekommen, hatte der Veranstalter zunächst Probleme die SI-Chips auszulesen. Man konnte seinen SI Chip jedoch hinterlassen und erhielt diesen dann am nächsten Tag im WKZ wieder zurück.

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Burano

Die dritte und letzte Etappe fand auf der Insel Burano statt. Der Statdsprint war der angenehmste und schnellste. Bei den Damen Elite betrug die Strecke 3,4km mit 18 Posten.
Hier prägte das Bild die vielen bunten Häuser. Mir hat es hier am besten gefallen. Burano ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man schon in Venedig ist.
Nach einem guten Pizzaessen ging es für mich dann wieder mit der Fähre zurück ans Festland und mit dem Auto zurück nach München.
Die Rückreise gestaltete sich aufgrund der Grenzkontrollen zu Deutschland etwas langwieriger (7,5h).

Alles in allem war es jedoch ein sehr schönes Wochenende. Die Karten sind nicht sonderlich anspruchsvoll, bieten aber eine einzigartige Laufkulisse, was das Wochenende zum Erlebnis machte.

Auf der Website des Veranstalters kann man sich auch noch über die Ergebnisse und evtl. einer, im Jahre 2016 geplante, Wiederholung informieren. Besonders möchte ich mich auch nochmals beim OL-Team Köln für die nette Aufnahme in Ihrem Kreise und Maren Pussak für die Fotos bedanken

 

Katharina

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