ROLT 2.0

Zweiter ROLT des Jahres auf der Schwärzer Karte in Hainsacker. Die Meldezahlen ließen eine Rekordbeteiligung erwarten, immerhin standen genau 100 Personen in der Meldeliste und das ganz ohne Sondereffekte wie Kadertrainingslager. Dafür will man dann schon anständig vorbereitet sein. Also bekommt der Zweitorganisator nochmal die Aufgabe, eine Postenkontrolle vor Ort durchzuführen. Auf Grund von gaaanz wichtigen Terminen sind dann immerhin bis zum Tag vorher genau 2 (zwei) Standorte in Augenschein genommen worden. Demzufolge durfte der Bahnleger im Anschluss an das Samstagsnachwuchstraining nochmals raus und sicherheitshalber alle 33 Posten persönlich begutachten, was trotz Ortskenntnis zu kleineren Modifikationen in der Karte nebst der ein oder anderen Postenverschiebung geführt hat.

Leichter Andrang bei der Startzeitvergabe. Das Startfenster für die A Bahn zog sich über eineinhalb Stunden

Leichter Andrang bei der Startzeitvergabe. Das Startfenster für die A Bahn zog sich über eineinhalb Stunden, was zur Folge hatte, dass…

Am Sonntag schließlich Wetter kühl, aber trocken, was heißt Postensetzen und Laufen leicht gemacht. Von den 100 Gemeldeten kamen immerhin 80 und ein paar Kurzentschlossene zusätzlich, von den Hainsackerer Lokalmatadoren immerhin 13 trotz gleichzeitig stattfindender Erstkommunion. Der liebe Nachwuchs wurde größtenteils auf die C Bahn geschickt um mal den ein oder anderen Trainingsinhalt auch im Wettkampf anwenden zu müssen und nicht immer nur die ganz dicken Wegleitlinien entlangzulaufen. Die Laufanalysen ergaben, dass die Idee noch nicht so ganz flächendeckend umgesetzt wurde, aber immerhin immer wieder auf Teilstrecken. Also bleiben für die nächsten ROLTs in dieser Saison alle gleich einmal auf besagter Bahn. Zur Belohnung durfte das selbst mitgebrachte Kuchenbuffett geplündert werden.

...dem ein oder anderen Starter doch ein klitzekleines bisschen kühl wurde

…dem ein oder anderen Starter doch ein klitzekleines bisschen kühl wurde

Dank diverser Abwesenheiten und Fehlstempeln der Locals konnte sich bei den Herren A Gastläufer Teo an vorderster Stelle platzieren, auch bei den Damen A wurde der Sieg großzügig an Kristin abgetreten. Soll einer sagen, wir wären keine anständigen Gastgeber. Laufzeiten von einer guten halben Stunde auf 7 Lkm sprechen jedenfalls für eine gute Belaufbarkeit des Geländes. In den Jugendklassen kamen die Gewinner zumindest bei den Damen wieder überwiegend aus dem Großraum Regensburg (Luzie, Juliane, Katharina), bei den Herren der Schöpfung was das Bild wieder etwas gemischter (Simon, David, Ole).

Alle Teilnehmer dürften damit einen schönen Trainingslauf mitgemacht haben, bevor kommendes Wochenende die ersten bayerischen Termine mit der BM Mittel in Mietraching anstehen, auch wenn sich die Höhenmeter nicht so ganz perfekt simulieren ließen.

Klemens

 

JJLVK dahoam

Alle 68 an Bord

Alle 68 an Bord, knapp die Hälfte davon aus Regensburg

Der JLVK wurde dieses Jahr von der OLG Regensburg ausgerichtet und fand somit sozusagen direkt bei uns um die Ecke statt, nämlich in Nittenau/ Wald. Was bedeutete, dass unsere Anreise dementsprechend um einiges kürzer als letztes Jahr ausfiel. Bereits am Abend des 26. April trafen sich die 68 Mitglieder des OL Team Bayern, bestehend aus einigen Betreuern und Athleten der Kategorien D/H12- D/H20 in der Mittelschule Nittenau, um ein Teammeeting abzuhalten und alle für die kommenden Wettkämpfe zu motivieren.

Im Zieleinlauf der Arena Kolmberg

Im Zieleinlauf der Arena Kolmberg

Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück um 7 Uhr, fuhren wir mit den Autos zum Vereinsheim des SSV Roßbach Wald. Von dort war es dann nur noch ein kurzer Fußmarsch von 1,5 Kilometer bis zur Zielwiese, wo alle Teamzelte aufgestellt werden konnten. Schnell wurden noch Haare mit Haarkreide blau gefärbt und Gesichter in blau und weiß angemalt, bevor dann um 10 Uhr der Erste startete. Es ging für alle Läufer auf eine O-technisch anspruchsvolle verkürzte Langdistanz, gelegt von Lukas Janischowsky, mit vielen Höhenmetern,

Felix  hat Spaß an den Routen

Felix hat Spaß an den Routen

Routenwahlen und dem Namen der Karte „Rock on The Rocks“ entsprechend vielen Felsen. Alle waren höchst motiviert und auch das kühle Wetter mit etwas Nieselregen konnte die Stimmung nicht dämpfen. In diesem schwierigen, aber auch bekannten Gelände schafften es Jack Hay (H12), Juliane Burgmaier (D12) und Riccardo Casanova (H20) den Überblick zu behalten und gewannen in ihrer Altersklasse. Im Anschluss an die Einzelläufe gab es danach noch den Betreuerlauf, in dem dann auch die Betreuer das Gelände und die Bahnen genießen durften. Außerdem konnte jeder nach dem Lauf im Zielgelände noch einen Trail-OL bestreiten und somit in eine andere Form des OL hineinschnuppern.

Daniel ist ein wenig müde vom Fahnenschwenken

Daniel ist ein wenig müde vom Fahnenschwenken

Nach den anstrengenden aber schönen Einzelläufen ging es dann wieder zurück zur Turnhalle. Duschen, Abendessen und dann Fertigmachen für die Siegerehrung. Wir als Gastgeber hatten dieses Jahr das Motto Abendgarderobe, das hieß Anzug, Hemd oder Kleid anziehen und ab in die Regentalhalle. Die anderen Landesverbände hatten natürlich auch wieder etwas vorbereitet, was insgesamt für gute Stimmung sorgte. Nach der Siegerehrung gab es noch eine Party mit DJ, bei der jeder zeigen konnte, was er tänzerisch so drauf hat.

Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, ging es dann wieder zur Zielwiese, da die Läufe auf der gleichen Karte stattfanden. Zuerst gab es einen Score

Fabians Staffelkreation für die H20, neudeutsch Multigabel OL genannt

Ein Ausschnitt von Fabians Staffelkreation für die H20, neudeutsch Maxigabel OL genannt: Wie schaffe ich es, jeden zweiten Posten als Gabelposten einzuplanen?

OL für die Betreuer und dann war auch schon der erste Massenstart der Staffelläufe. Die Bahnen, gelegt von Fabian Janischowsky, beinhalteten jede Menge Versatzposten in einem Gebiet mit vielen Höhenmetern und Felsformationen. Staffelläufe sind für den Zuschauer immer besonders spannend, da man gut mitfiebern kann. Das ging sehr gut, da Kommentator Valtzu alles im Blick hatte. Aber besonders spannend hat es diesmal Riccardo Casanova gemacht. Als dritter Läufer der H20 Staffel startete er nach Phillip Schwarck und Timon Lorenz auf Rang drei mit ca. zwölf Minuten Rückstand auf die führende Staffel aus Sachsen. Ich glaube jeder dachte sich, klar Ric hat gestern gewonnen, aber zwölf Minuten aufholen? Jedoch überraschte er alle und holte den Sieg für die Staffel, zwei Sekunden vor Sachsen. Auch die H14 Staffel mit Jakob Oechler, Daniel Cionoiu und Ole Magnus Baath konnte sich den Sieg sichern.

Leider waren die Sachsen bei den Junioren eine klitzekleine Nasenspitze vorn, so auch bei der D20 Staffel

Leider waren die Sachsen bei den Junioren eine klitzekleine Nasenspitze vorn, so auch bei der D20 Staffel

Die Siegerehrung der Staffeln fand beim Vereinsheim des SSV Roßbach/Wald im Regen statt.  Im Anschluss wurde die Länderwertung bekannt gegeben: Sachsen konnte sich den Gesamt-, den Jugend- und den Junioren-Pokal holen. Während Niedersachsen in der Jugend- und Gesamtwertung den zweiten Platz belegte und Bayern den dritten, war es bei der Juniorenwertung genau andersherum.

Zum Schluss möchte ich mich bei allen Helfern, Betreuern und Organisatoren bedanken, die es möglich gemacht haben, dass der JLVK so reibungslos verlief. Und auch besonders nochmal bei Daniel Janischowsky, dem Landesjugendfachwart, der unser Bayern-Team hervorragend betreut und motiviert hat.

Jasmin

„Och Gott, das ist doch viel zu lang!“

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Das war die Aussage der meisten Läufer, die gefragt wurden, ob sie denn nicht bei der DM Ultralang mitlaufen wollen. 

Dementsprechend wenige Regensburger Teilnehmer waren auch am Wochenende des 13./14.04. bei der DM Ultralang und dem BLR Mittel bei Ohorn (Sachsen) vertreten. Zumindest vier Athleten fuhren am Samstagmorgen bei etwas kaltem, aber einigermaßen schönem Wetter nach Sachsen, um den längsten Orientierungslauf des Jahres zu absolvieren, welcher dieses Jahr ausnahmsweise mal nicht in komplett flachen Gelände war, sondern in einem Wald stattfand, der sogar einige Berge mit viel Potenzial für anstrengende Läufe beherbergte. Bei diesem Lauf konnten sich Milena Grifoni (D50) und Philipp Schwarck (H20) jeweils einen guten 2. Platz erlaufen.

Am Sonntag beim BRL Mittel schließlich konnten die Läufer ihren Augen nicht trauen. Es schneite tatsächlich – und wenn man sich im Wald befand, war es tatsächlich weiß um einen herum. Dieser Schnee schwenkte dann später leider in sehr unangenehmen Regen um, doch wenigstens konnte sich Milena Grifoni (diesesmal D35) erneut über einen 2. Platz freuen.

Alles in allem war es ein sehr anstrengendes, aber spaßiges und schönes Wochenende.

Felix Wartner

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