Bayerischer Saisonabschluss in Süssenbach

Am Samstag den 20.10. und am Sonntag den 21.10. 2018 fanden in Süssenbach die Bayerische Meisterschaft lang und der 7. Bayerncup statt.

Am Samstag hielten sich die Läufer auf der linken Talseite (Karte Stubenthal) auf, während am Sonntag eher die rechte Seite (Karte Felsenparadies) das Gebiet der Wahl war. An den beiden Tagen waren rund 200 Läufer in 25 Kategorien unterwegs. Von D12-H75 waren alle Klassen vertreten. Die Regensburger Läufer konnten gleich an beiden Tagen einige Siege erringen. Über jeweils einen 1.Platz in der D19E und der H19E konnten sich Mareike Seeger und Korbinian Lehner freuen. Ebenso Bayerische Meister wurden in ihren Kategorien, Sophie Kraus, Miriam Krämer, Benedikt Lehner, Konstantin Kraus und Viktor Jarkov. Auch die anderen Teilnehmer konnten gute Leistungen vollbringen. Bei bestem Herbstwetter liefen die Teilnehmer ihre Bahnen, und konnten sich danach über Kaffee und Kuchen freuen, den der FC Wald Süssenbach verkaufte.

 

Am Sonntag, dem 21. Oktober 2018 fand der 7. Bayerncup statt. Ausgerichtet wurde der Bayerncup, wie auch die Bayerischen Meisterschaften am vorherigen Tag, von der OLG Regensburg in Süssenbach,eine halbe Stunde entfernt von Regensburg.
Bei kühlem, aber sonnigen Wetter lief man in einem technisch anspruchsvollen Gebiet, welches aufgrund der vielen Steine „Felsenparadies“ genannt wird. Die Bahnen waren kürzer, aber anspruchsvoller als am Samstag.
Wie immer bei bayerischen Wettkämpfen schnitt die OLG Regensburg gut ab:
Gewonnen haben:

D -12 Franziska Süß
D 17-18 Sophie Kraus
H -12 Johannes Trapp
H 17-18 Benedikt Lehner

Außerdem erreichte die OLG siebenmal den 2. und viermal den 3.Platz.
Da dies der letzte Bayerncup war, wurden auch die Gesamtbayerncupwertung vollzogen:
1.Platz für:

-Juliane Burgmair D -12
-Sophie Kraus D 17-18
-Mareike Seeger D 19 E
-Konstantin Kraus H 15-16
-Benedikt Lehner H 17-18
-Korbinian Lehner H 19 E
-Viktor Jarkov H -75
und jeweils fünf 2. und 3. Plätze.

Sowohl in der Jugend/Juniorenwertung als auch in der Hauptkategorienwertung und der Seniorenwertung gewann die OLG Regensburg deutlich. In der Gesamtwertung hatte Regensburg sogar mehr als doppelt so viele Punkte wie der zweitplatzierte Verein.

Text: Jakob Unger und Yannick Lieblich
Bilder: Moritz Unger

 

 

Sprint-Staffelmeister in Passau

Am Samstag, den 12.05.2018, ist das OLG Regensburg-Team nach Passau
gefahren. Das Gelände am Samstag war sehr steil und durch viel Unterholz
schwierig zu belaufen. Die Bahnen wurden durch die vielen Höhenmeter
sehr in die Länge gezogen, dadurch haben einige auf der Elite Bahn den
Lauf abgebrochen. Es gab viele gute Platzierungen für die OLG Regensburg und
viele 1. Plätze: Fischer Julius (H16) Hertel Jasmin (D16) Lehner
Benedikt (H18) Kraus Sophie (D18) Lehner Korbinian (H19 Elite) Seeger
Mareike (D19 Elite).Das Wetter war im allgemeinen sehr gut und ein super Lauf Wetter.

 

Staffel-Massenstart: An vorderster Front Ricc und Philipp, die späteren 1.- und 2. Platzierten in der H19 E.

Einen Tag danach, am Sonntag sind wir direkt in Passau gelaufen und mussten auch schon sehr früh los, denn ab 9 Uhr musste man in der Quarantänezone sein. Der Massenstart für die Staffeln war um 10 Uhr so das man genug zeit hatte sich ordentlich auf seinen Lauf
vorzubereiten. Gelaufen wurde in 2er Staffeln wobei jeder 2 mal laufen musste. Der erste Lauf war zum größten Teil auf dem Unigelände und dem dazugehörigem Sportareal. Bei dem zweiten Lauf musste man über ein Brücke auf die andere Seite des Inns und ist dort in einem Stadtgelände gelaufen. Das Wetter war wunderschön und perfekt um seinen Staffelpartner anzufeuern. Es gab  11 Medaillenplätze mit 5 Sieger Staffeln: Juliana Burgmair/Katharina Kraus(D14), Katrin Hertel/Jasmin Hertel(D18), Konstantin Kraus/Benedikt
Lehner(H18), Riccardo Casanova/Timon Lorenz(HE) und Mareike und Isabel Seeger (DE), wobei die OLG in zwei Kategorien (HE und D15-18) gleich alle drei Podestplätze besetzen konnte.

Lorenz Brandl

 

 

 

Die drei erfolgreichen D15-18 Staffeln: Jasmin/Katrin(1.) Kayla/Sophie (2.)und Ines/Laura (3.)

2x24er und eine 12er Staffel am 24h-OL

24-Stunden-Orientierungslauf

Dieses Jahr war es wieder Zeit für den berühmt berüchtigten Thüringer 24h-OL. Dieses ganz besondere „Schmankerl“ unter den OL-Events wollten sich natürlich auch viele OLG-Mitglieder nicht entgehen lassen und so reisten drei Regensburger Teams zu diesem weltlängsten Orientierungslaufstaffel-wettbewerb. Zwei Staffeln mit jeweils sechs Läufern traten in der vollen Distanz von 24 Stunden an und die dritte Staffel bestritt mit nur vier Läufern den parallel stattfindenden 12h-OL. Es galt innerhalb von 24h (bzw. 12h) möglichst viele Bahnen zu absolvieren. Dabei stand eine gefühlt unerschöpfliche Auswahl von unterschiedlich schwierigen und langen Tag- und Nachtbahnen zur Auswahl.

Das Team „Bavarian Dream“ belegte hierbei einen guten 19. Platz, der englische Name war einen britischen Zukauf geschuldet, und das Team „Würstelparty“ belegte sogar den sehr guten 13. Platz, der Teamname bleibt hier unkommentiert. Der „Rengschbuaga Stammtisch“ lief auf den starken 5. Platz in der Kategorie der 12h-Staffeln. Nicht nur im Jahre 2017 war das Wettkampfgelände bei Etterwinden für die 80 24h-Staffeln, 75 12h-Staffeln und 15 4h-Staffeln eine abwechslungsreiche mit Höhenmetern gespickte Herausforderung, sondern auch schon 1970 bei der überhaupt erst dritten Weltmeisterschaft des Orientierungslaufs, die damals nur unweit von Etterwinden stattfand. Die diesjährigen 24h-OLer konnten sich jedoch freuen, dass sie mit einer Karte im Maßstab 1:10.000 in den Wald geschickt wurden, nicht wie damals ihre Kollegen von 1970 mit 1:25.000 (!). Der bessere Maßstab beim 24er war jedoch kein Garant, dass man die zahlreichen Erdhügel und Wurzelstöcken immer sofort im Unterholz erspähte und da war man fast froh, dass es irgendwann dunkel wurde und einem die Reflektoren bei der Suche halfen. Bei der Postenbeschreibung „Kohlemeiler“ gab es teilweise Interpretationsspielraum, der von kleiner Ebene bis Posten im Wald reichte.

Der Reiz des Events besteht neben der körperlichen Anstrengung, die beiden 24er Teams legten jeweils Bahnen mit einer Länge von 142,2 km und 5750hm zurück, dem forderndem Nacht-OLs, dem gemeinsamen Campen auch bei dem teils sinnlosem Taktieren. Die Teamreihenfolge muss zwar eingehalten werden, jedoch können die Bahnen nahezu beliebig aufgeteilt, umverteilt und weggeteilt werden. Zusammenfassend ist zu sagen, dass der 24h-OL ein sich wirklich lohnendes Event ist, der in Terminkalender eines jeden Olers steht und so manch einer wird sich auch in zwei Jahren wieder daran versuchen, endlich mal eine „Long Difficult“ als Tagbahn zu absolvieren. Einzig allein der britische Zukauf James hat nicht nur mit seinem Rückflugsort „Bremen“ ein etwas unglückliches Händchen bewiesen, sondern auch mit seiner Teamwahl, da ihm dies aus „taktischen Gründen“ nur lange Bahnen aufbrummte.

Christoph Rohrmeier

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