Tschechien war HOT… und sehr professionell

Professionelles Photoshooting

Professionelles Photoshooting

Man ist es eigentlich schon gewohnt, wenn Ric etwas vergisst, aber dass es dieses Mal seine eigenen Prüfungen waren, die im selben Zeitraum wie die Studenten EM in Olmütz stattfanden, ist schon beeindruckend. Also wurde die bayerische Beteiligung auf Lukas Janischowsky statt Ric, Timon Lorenz (Uni Regensburg) und Mareike „Katrini“ Seeger (Uni Würzburg) geändert, die sich mit Auto oder Zug auf die jeweils fast 6 stündige Fahrt ins hinterste Tschechien machten.
Angekommen im Studentenwohnheim/Hostel/wasauchimmer wurden die Zimmer mit einem „von Vögeln vollgeschissener Fenstersturz, aber immerhin mit Kühlschrank fürs Bier“ bewertet. Schon am Anreisetag hätte es ein Sprint – Modelevent gegeben, wofür aber nur Katrini rechtzeitig vor Ort war. 

Kaum 6 Stunden Schlaf später ging es am nächsten Tag zu unchristlichen Zeiten (8:30 Uhr) zum Mittel – Modelevent, welches im Nachbarwald des eigentlichen Wettkampfs gehalten wurde. An Höhenlinien konnte man sich auf dieser Karte definitiv sattsehen, auch wenn sie nicht unbedingt die Umstände der Mitteldistanz widerspiegelte. Nach dem Mittagessen gab es am selben Tag noch ein Technical Meeting („not a party“), zu dem man sich aus unverständlichen Gründen keine isotonischen Kaltgetränke mitnehmen durfte („you can’t be serious“) und die Eröffnungszeremonie.
Tags darauf ging es vormittags zu sehr wichtigen Sprint Qualifikation, bei der jeder ohne

Professionelle Wettkampfvorbereitung

Professionelle Wettkampfvorbereitung

Fehlstempel ins A Finale kam (wäre für Ric schwierig geworden), rund um einen Burgberg und das Sprintfinale in „Alt“stadt und Plattenbauten. Jeder war sich einig, dass zumindest das Finale nicht wirklich das Rad neu erfunden hatte und doch sehr laufbetont war, auch wenn es eine (!) künstliche Sperre gab. Einige gute Platzierungen gab es trotzdem, Timon belegte einen guten 28. Platz und Paula Starke von der Uni Göttingen war nur 11 Sekunden von einer Urkunde entfernt.

Professionelles Laufen

Professionelles Laufen

Freitag kam dann die doch sehr lange Mitteldistanz, was sich schon an den 100 Höhenmetern zum Start und 20 Minuten Vorstart bemerkbar machte.Eigentlich waren die Bahndaten noch angenehm zum Lesen (5,9km 130hm für die Herren, 4,9km 110 hm für die Damen), doch dass die gesamte Strecke durch Dickicht verlief, man fast keine Wege benutzen konnte und die Posten sehr schwierig standen zog sich die Zeiten der männlichen deutschen Teilnehmer. Ungeachtet dessen punkteten die Damen dafür umso mehr (Paula 12., Katrini 18., Nina 21.).
Ein freier Nachmittag wurde von denen die konnten zur Erholung genutzt, was bei Temperaturen von 34 Grad und bis dato ununterbrochenem Sonnenschein eine gute Idee war. Richtig dekadent machten es sich die Schweizer, die mit Tischen und Matrazen bewaffnet auf dem Gang einen Massagesalon eröffneten.

Professionelle Wettkampfnachbereitung

Professionelle Wettkampfnachbereitung

Bei endlich etwas gemäßigtem Wetter ging es am Samstag mit der Sprintstaffel in die letzte Runde, die in einem Parkgelände mit erhöhtem Stadtanteil stattfand. Als hier die Favoritenstaffel der Männer einen Fehlstempel (so machen es wohl alle Riccardos) produzierte, konnte mit Zuversicht gesagt werden, die Regensburger Staffel war besser als die Favoriten und schneller als die vorrausgesagte Siegerzeit. Lediglich der bei der Mixed Staffel einsetzende Regen hat die gute Stimmung etwas mildern können.
Leider konnten Timon und Lukas aufgrund frühzeitiger Abreise (und kein Radler erlaubt) nicht mehr an der Bier Staffel teilnehmen, welche als Spaßveranstaltung am Nachmittag angeboten wurde.

 

Lukas
PS: in diesem Bericht ist ein Easter Egg versteckt

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