Doppel-Gold an den Deutschen Staffelmeisterschaften

Borstendorf wir kommen“, so hieß es bei der Abfahrt einer größeren Gruppe aussichtsreicher Jugendlicher Läufer und Läuferinnen und unserer Senioren, die zwar weniger euphorisch waren, aber nichts desto trotz als Fahrer und Betreuer wirklich unabdingbar sind.

Teamwettkampf war angesagt, Staffel und Mannschaft, und wer es immer noch nicht weiß, das sind seit Jahren unsere Paradedisziplinen. Borstendorf liegt im Erzgebirge als relativ nah und der SV Lengefeld, Ausrichter und Organisator hat uns erwartungsgemäß viel Freude bereitet. Nicht nur weil das Wetter ganz angenehm zu ertragen war. Üppiger Bewuchs, Posten im diffizilen Gelände und einige knackige Anstiege kamen uns gerade Recht und wir konnten unsere physische und psychische Stärke voll ausspielen.

Tatsächlich wurden wir am Samstag bei der Staffelmeisterschaft unserer (heimlichen) Favoritenrolle absolut gerecht. In beiden Juniorenklassen, also in der D18 und in der H18 (manche sagen, dass sind nach den beiden Elitekategorien die wichtigsten) konnten wir den Sieg einfahren. Ricc, Phillip und Quirin liefen exzellent auf den 1. Platz und das in vielen Wettkämpfen gestählte Trio Marei, Mareike und Isabel ließen auch nichts anbrennen und verneigten sich ehrfürchtig bei der Siegerehrung um sich die Goldmedaille umhängen zu lassen. Unsere „Nachwuchsstaffel“ in der Damenkategorie bis 14 Jahre mit Katrin und Jasmin sowie Laetitia erkämpfte sich bravurös noch die Silbermedaille, und schrammte dabei nur knapp am Gold vorbei.

Die Jungen Wilden der OLG Regensburg

Was für eine tolle Siegerehrung und unsere Betreuer/Trainer und Fahrer waren nicht weniger glücklich als wir. Nur Schade, dass unsere OLG Jacken da nicht ganz gereicht haben J.

Bei dem Mannschaftwettkampf am nächsten Morgen, die leider keine Meisterschaft mehr ist, haben wir uns schon nochmals ordentlich ins Zeug gelegt, aber eine nicht immer glückliche Aufteilung der Posten verhinderte den Dreifachtriumph. Wir waren aber auch mit den 2. Plätzen in der D18 und H18 und dem verdienten Sieg in der Kategorie D14 höchst zufrieden.

Tschau Borstendorf, wir kommen gerne wieder“, so fuhren wir am Sonntag nachhause voller Freude auf unser nächstes DM Mittel Wochenende in Nittenau, Süssenbach und Wald.

Text: die Jungen Wilden der OLG Regensburg

Foto: Klemens

Pfingst-Trainingslager 2016

In diesem Jahr fuhren wir zu den internationalen 3 Tage Orientierungswettkämpfe Pulsnitz der Post SV Dresden in das Trainingslager erweiterten dies mit 2 Tagen „Intensiv“-Training im Erzgebirge in Altenberg.

Pulsnitz

Die Wettkämpfe in Pulsnitz bestanden aus 3 Läufen, die Zeiten aller Läufe wurden addiert und entschieden über den Gesamtsieg. Neben den Standardeinteilungen nach „Alterskategorien“ gab es auch die Direktstarter mit den Wahlmöglichkeiten Kurz-, Mittel- und Langdistanz und den Schwierigkeitsstufen leicht und schwer.

Das Gebiet bei Ohorn/Pulsnitz ist weitläufig, abwechslungsreich mit offenem Baumbestand bis zu undurchdringlichem  Dickicht. Es wies viele feuchte Stellen durchzogen von Wassergräben und Löchern auf – wie sich herausstellte, ideale „Verstecke“ für die Posten. Der Wettkampf war bestens organisiert und im großzügigen Zielbereich herrschte eine tolle Wettkampfatmosphäre. Beim Wetter wechselten sich Sonne und Wolken mit gelegentlichen Schauern ab.

 

Los ging´s am Samstag 14. Mai 2016 mit der Mitteldistanz, sozusagen zum Aufwärmen. Oder hatte die Wettkampfleitung den 5-km-Weg vom Parkplatz zum Start und wieder zurück schon mit berücksichtigt?

 

Am Sonntag Vormittag folgte der Start der Langdistanz, der Nachmittag stand zur freien Verfügung – „Chillen“, Hallenbad und Pfefferkuchenmanufaktur waren in der engeren Auswahl.

Wir gehörten zur Lebkuchen-Fraktion und besichtigten ein kleines Museum mit Exponaten zum Anfassen, das durch die vielen Gerüche der Gewürze einen lebendigen Eindruck vermittelte.

Beim Museumsshop konnten Backwaren erworben werden. Allerdings war die Versuchung bei einigen Kindern zu groß und die ursprünglich für die Eltern gedachten Geschenke überlebten den Rückweg zur Unterkunft nicht.

 

Montag – Entscheidung des Wettbewerbs beim Jagdstart

Hier bestimmen die Platzierung und Zeiten der ersten beiden Wettkampf-Tage über den Startzeitpunkt des Läufers, welcher sich aus den realen Zeitabständen zum voraus Platzierten errechnet. Der Sieger des Jagdstarts ist damit auch Gesamtsieger der Wettkampfserie.

 

Wir konnten die folgenden Top Plätze belegen; Gratulation an …

 

D12 – Platz 12 – Katharina

D14 – Platz 2 – Jasmin

D16 – Platz 3 – Antonia

D18 – Platz 4 – Marei

D19AK – Platz 1 – Katharina

D19AL – Platz 7 – Emily

D45 – Platz 10 – Katja-Christine

D50 – Platz 15 – Petra

DirKL – Platz 6 – Laura

DirMS – Platz 9 – Markus

H12 – Platz 8 – Moritz

H14 – Platz 14 – Konstantin

H16 – Platz 2 – Riccardo

H18 – Platz 3 – Quirin

H20 – Platz 7 – Korbinian

H45 – Platz 25 – Manfred

H50 – Platz 16 – Dieter

H70 – Platz 7 – Viktor

HE – Platz 10 – Valtteri

 

Weitere Infos zum Wettbewerb und den Ergebnissen sind unter http://3tageol.ol-psv-dd.de/ abrufbar.

Am Wettbewerb fand auch die Sichtungen und Nominierung für EYOC (Europa Youth Orienteering Championship) statt. Dazu gibt es jedoch demnächst weitere Infos.

Trainingslager Erzgebirge

Die ausgesuchte Unterkunft „Klügelhütte“ war eine gute Wahl. Diese stand exklusiv für uns zur Verfügung und konnte mit einem großzügigen Gemeinschaftsraum, 2 bis 4 Bett Zimmern und sauberen sanitären Anlagen glänzen. Die Hütte bietet eine großzügige Wiesenfläche mit Fußballfeld und liegt in der Nähe von ausgedehnten Trainingsgebieten.

Die gesamte Truppe hatte großen Hunger, so litt das Essens-Buffet die ersten Tage und wurde nur allzu schnell geplündert. So mancher hätte wohl noch einen weiteren Nachschlag vertragen können. Dennoch ging es uns gut und es herrschte ausgelassene Stimmung an den Abenden.

Nun aber ein paar Worte zu den einzelnen Trainingseinheiten.

Montag 16. Mai 2016 – Nachmittag wurde nach dem Wettkampf eine einfachere, kürzere Strecke ausgesucht. Jedes Team wurde von einem erfahrenen Läufer geleitet und im Direktcoaching sollten diese ihre Gedanken, Erfahrungen und Entscheidungen direkt beim Lauf an die Teammitglieder weitergeben. Sozusagen WLAN RAID 1 – Hirn Coach zum Hirn Trainee.

Am Abend wurden auch die Mentoren für alle Läufer für das restliche Jahr bestimmt. Erfahrene Läufer coachen und besprechen die gewählten Routen und geben ihre Ratschläge an die jüngeren weiter.

Dienstag Vormittag Langdistanz identisch zum Landesranglistenlauf Sachsen (SV Robotron – 16.04.2016) entlang der Grenze mit kurzen Abstechern nach Tschechien. 

Es herrschte weiterhin das typisches Trainingslager Wetter – kalt und gelegentlich nass. Die „freiwilligen“ Postensetzer starteten früh am Morgen bei Temperaturen knapp über der Frostgrenze. Beim OL Start waren es immerhin schon 5°C, was auch schon 1°C unterhalb der Tageshöchst-temperatur lag. Zugegeben, schon etwas frisch beim Warten auf den Start, aber völlig ausreichend für den Lauf selbst.

Die zweite Trainingseinheit bestand aus einem tollen Mannschaftslauf, welchen die Teams Milena, Katrin, Yannick vor Julian, Laura, Severin und Marei, Katharina, Antonia für sich entscheiden konnte.

Bei dieser Variante werden in einem Gebiet Pflichtposten und optionalen Posten aufgestellt. Jedes Teammitglied muss die Pflichtposten in der richtigen Reihenfolge ablaufen, die optionalen Posten müssen hingegen nur einmal je Team gestempelt werden.

 

Abschluss des Tagespensums war ein Nachtlauf, welcher leider abgebrochen werden musste.

 

Mittwoch starteten wir spät, da Valerio noch wegen der Unstimmigkeiten beim Nachtlauf auf dem Forstamt vorstellig wurde. Zum Aufwärmen setzte Milena daher einen kurzen Lauf von ca. 4km an, laut Theorie „locker“ im „Sauerstoffbereich“.

Nachmittags wurde ein Schnellstempelwettbewerb organisiert. Laura konnte den Sieg im klassischen KO System noch vor Lukas und Jasmin erringen. Belohnt wurden die Sieger sogleich mit einer Pfefferkuchen-Trophäe.

 

 

Wieder einmal hatten wir einige sehr schöne Tage mit viel Orientierungslauf-Programm.

Bedanken möchte ich mich bei den Organisatoren unter der Federführung von Valerio, die mit der Buchung der Unterkünfte, Einteilung und Anmeldung zu den Wettkämpfen, Aufteilung der Teilnehmer in die Fahrzeuge und die sonstigen nicht offensichtlichen „Kleinigkeiten“ ganze Arbeit leisteten. Ebenso zu erwähnen sind die Postensetzer, die wie immer früher raus müssten, die Strecke dreimal abliefen und später erst nach allen Anderen zur Unterkunft zurück kamen.

Bericht: Markus

Fotos : Erich

Sprint-Training in Bad Harzburg

Das Regensburger Jugend-Team mit Baiersdorfer Verstärkung

Am 6.Mai fuhr unser Regensburger Team nach Bad Harzburg, um bei einem Sprintwochenende des Bundeskaders teilzunehmen. Das Besondere daran war, dass einer der Sprint-OLs und der Berglauf als Qualifikationsläufe für die Teilnahme an den Jugendeuropameisterschaften (EYOC) oder der Junioren-WM (JWOC) gewertet wurden. Diesmal war es  die ganze Zeit ausnahmslos warmes und sonniges Wetter, beste Bedingungen für ein Trainings- und Wettkampfwochenende. Am Freitag nach der Ankunft ging es schon los mit dem ersten Sprinttraining direkt in Bad Harzburg und danach ging es nach dem Abendessen schon ins Bett. Der nächste Morgen begann mit einem optionalen Morgenlauf und nach dem Frühstück ging es in die historische Altstadt von Goslar, um die Sprintqualifikation zu laufen. Das Gelände eignete sich super für einen Sprint und mit fiktiven Sperrgebieten auf der Karte wurde der Schwierigkeitsgrad erhöht. Am Nachmittag ging es weiter mit einem Berglauf als zweiter Qualifikationslauf. Die Strecke mit 6,5km und 430 Hm war vor allem für die Jüngeren sehr anspruchsvoll. Am Abend ging es zum Ausspannen in die Therme, deren Besitzer uns einen kostenlosen Besuch ermöglicht hatten. Der Sonntag wurde, nach dem obligatorischen Morgenlauf, noch mit zwei interessanten Sprinttrainings abgeschlossen. Das erste Training in Goslar war ein sogenannter ,,Golf-OL“ bei dem zwei Personen mit einer Karte zusammen laufen. Die Posten werden abwechselnd angelaufen und je nachdem wer gerade vorne weg läuft, durfte die Karte nicht benutzen. Das letzte Training waren sogenannte Sprint-Starts in Bad Harzburg, bei dem es eine Männer- und eine Frauengruppe gab. Schwierig waren dabei die richtigen Routenwahlen bei hohem Tempo zu finden. Tja und dann war leider das Wochenende auch schon wieder zu Ende und die Rückfahrt nach Regensburg lag vor uns.

 

Bericht: Linda

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